Ein kurzer Überblick der Stadtgeschichte

  • 1199

Gründung des Klosters Hilda/Eldena

 

  • 1209
Ansiedlung deutscher, dänischer und slawischer Kolonisten um das Kloster
  • 1241

Genehmigung für das Kloster zum Abhalten wöchentlicher Märkte

Diese Märkte waren der Ausgangspunkt für die Entwicklung der späteren Greifswald.

  • 1250

14. Mai: Verleihung des Lübischen Rechts und damit Erhebung der Ansiedelung zur Stadt

  • 1278

Handelspolitische Aktivitäten mit weiteren Seestädten von Lübeck bis Stettin

Diese Zugehörigkeit prägte Greifswald bis ins 15. Jahrhundert hinein.

  • 1299
Greifswald wurde Mitbegründer des Städtebundes der Hanse
  • 1456

Gründung der Universität auf Initiative des Greifswalder Bürgermeisters Heinrich Rubenow

Nach der Universität in Rostock ist die Universität Greifswalds die zweitälteste in Nordeuropa.

  • 1531

Reformation in Greifswald

Die Universität, die ihren Lehrbetrieb infolge der konfessionellen Auseinandersetzung hatte einstellen müssen, wurde 1539 als evangelische Hochschule wiedereröffnet.

  • 1627

Besetzung Greifswald durch kaiserliche Truppen im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648)

  • 1631

Kampflose Übernahme der Stadt durch schwedische Truppen  nach einer Zeit voller Willkürherrschaft, Kontributionen, Seuchen und Hunger

  • 1648

Greifswald ging aufgrund des Westfälischen Friedens an Schweden

Das sich daraus ergebende Spannungsverhältnis zwischen Schweden und Brandenburg-Preußen brachte kriegerische Auseinandersetzungen mit sich, wodurch Greifswald mehrfach belagert und besetzt wurde.

  • 1713

Zerstörung und Beschädigung von etwa 36 Häusern durch einen Brand, darunter auch das Rathaus

  • 1736

Zerstörung und Beschädigung weiter Häuser durch einen zweiten Brand, wobei das Rathaus bis zum Erdgeschoß abbrannte

  • 1774

Geburtsjahr des später bedeutendsten Vertreter der romantischen Landschaftsmalerei Caspar David Friedrich

  • 1815

Schwedisch-Pommern ging an Preußen

Greifswald wurde Teil der  preußischen Provinz Pommern. Die nächsten friedlichen Jahre brachten für Greifswald eine stetige, wenn auch langsame positive Entwicklung mit sich.

  • 1840
Ansiedlung mehrerer mittlerer Unternehmen in Greifswald
  • ab 1853

Errichtung von Klinik- und Institutsneubauten der Universität

Die nun immer mehr expandierende Universität bestimmt immer stärker das Erscheinungsbildung und den Charakter der Stadt.

  • 1856

400-Jahrfeier der Universität, Enthüllung des Rubenowdenkmals und Grundsteinlegung für die Medizinische Klinik, Vertiefung und Erweiterung des Hafens, des Schiffbaus und der Schifffahrt

  • ab 1880

Bau der Universitätsbibliothek und des Hörsaalgebäudes an der Rubenowstraße

  • 1893
Geburtsjahr des großen Erzählers Hans Fallada, Rudolf Ditzen
  • 1903
Lieferung des ersten Stroms des ab 1901 erbauten Elektrizitätswerkes
  • 1906
Geburtsjahr von Wolfgang Koeppen
  • 1945

Kampflose Übergabe der Stand durch eine Gruppe um den Stadtkommandanten Oberst Rudolf Petershagen, Anstieg der Einwohnerzahl auf über 50.000

  • 1986

Wiederaufbau nach rigorosem Flächenabbruch, inklusiv historisch und architektonisch Wertvoller Häuser

  • 1989

Wiedereinweihung des seit 1977 sanierte und restaurierte Dom St. Nikolai

  • 1991
Feierliche Wiedereröffnung der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät
  • 2014

stetige Entwicklung der Stadt und der Universität mit einer Einwohnerzahl von über 55.700 Einwohner

 

Weitere Informationen finden Sie u.a. auf der Website der Stadt Greifswald


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